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Trocknerbälle: sinnvoll oder nicht?

trocknerbaelle Trocknerbälle gehören zu den Utensilien, die nicht häufig bei einem Wärmepumpentrockner eingesetzt werden. Dabei werden Trocknerbälle auf Onlineportalen immer wieder als sinnvolle Investition angepriesen – die Erfahrung der Kunden stellt aber Ausnahmesituationen dar. Wann ist also eine Anwendung sinnvoll? Was sie bringen und woraus sie bestehen, zeigt Euch der Ratgeber.
Besonderheiten
  • Gummiartige Bälle mit Noppen
  • Auflockern der Wäsche
  • Keine Nutzung von Weichspüler notwendig
  • Schnelleres Trocknen möglich

Die aktuell beliebtesten Trocknerbälle 2019!

Wie funktionieren Trocknerbälle?

Mit einem Blick in den Online Shop fällt direkt auf, dass beim Kauf eines Wärmepumpentrockners oft auch sogenannte Trocknerbälle als Zusatz angeboten werden. Diese stammen von bekannten Herstellern, wie Dryangles oder Biokraft und werden als Gummibälle mit Noppen verkauft. Während Firma Dryangles ein dreieckiges Design bevorzugt, sind beispielsweise die Trocknerbälle von Biokraft komplett rund.

Die Trocknerbälle werden deshalb in den laufenden Trocknervorgang gegeben, um die Wäsche im Inneren aufzulockern. Durch die Oberfläche werden sie – meist unsanft – mit der Wäsche vermischt, was allerdings von den Herstellern gewollt ist. Das Zusammenprallen mit den Kleidungsstücken stößt die Wäsche auseinander und lockert diese auf. Durch das Auflockern wird einmal ein weicheres Ergebnis angestrebt, auf der anderen Seite kann somit auch der Trockenvorgang verkürzt werden.

Trocknerbälle fallen also in die Kategorie der energiesparenden Maßnahmen, wenn ein Wärmepumpentrockner benutzt wird. Zudem wird verhindert, dass Weichspüler in die Maschine gegeben werden muss – ein umweltbewusstes Verfahren wird also angestrebt.

Die Arten der Trocknerbälle

  • Klassische Trocknerbälle: hier erhalten Sie ein Modell, welches in der Regel aus einem weichen Kunststoff gefertigt ist. Er wird mit Noppen ausgestattet und hat somit eine hohe Reibfläche. Er kann zu allen Wäschestücken hinzugegeben werden und hat in der Regel einen geringen Preis. Klassische Trocknerbälle werden meist im Doppelback angeboten.
  • Hohle Trocknerbäll: Der Name mag lustig klingen, doch haben hohle Trocknerbälle einen besonderen Sinn. Auch wenn sie zur Vermeidung von Weichspüler eingesetzt werden, gibt es dennoch Hersteller, die eine Kombination von beiden Utensilien anbieten. Diese werden vor der Nutzung mit Weichspüler gefüllt. Die Bälle besitzen meist keine Noppen und sind durchsichtig. Während des Trocknervorgangs werden sie durch den Trockner geschleudert, was wiederum bewirkt, dass sich der Weichspüler aus dem Ball löst.
  • Antistatische Trocknerbälle: Er wird aus Kunststoff gefertigt und hat im Inneren das Material eines Schwammes. Durch diese Kombination von Materialien können statisch aufgeladene Wäschestücke innerhalb des Trockners entladen Die Kugeln stellen daher eine gute Alternative zu chemischen Weichmachern dar und können mit allen Wäschestücken benutzt werden.
  • Tischtennisbälle: Man kann auch zu einem Tischtennisball greifen! Meist werden Tischtennisbälle bei Wolle oder Daunenjacken Die Tischtennisbälle besitzen ein hohes Gewicht, eine gewisse Größe und sind in der Lage, die Daunen ideal aufzulockern. Normale Trocknerbälle für Baumwolle haben meist nicht das Gewicht für solch einen Vorgang, weswegen die Nutzer im Internet immer wieder zum Tischtennisball neigen. Auch wenn sich das Gerücht hartnäckig hält, dass der Tischtennisball im Trockner zum Abfärben neigt, ist die Anwendung ohne Probleme möglich. Er färbt sich auch bei hohen Temperaturen nicht ab.

Die Anwendung im Detail

Ein Trocknerball wird in der Regel aus einem elastischen Polymer gefertigt, welches in die Form eines Balles gebracht wird. Die angebrachten Noppen sorgen für eine größere Oberfläche, sodass er während des Schleuderns der Maschine eine höhere Reibung erzielt. Er wird meist einfarbig verkauft, allerdings kann sich der Ball auch bei hohen Temperaturen nicht abfärben – dafür müssen die Hersteller der Trocknerbälle haften.

Die eigentliche Anwendung ist denkbar einfach. Bevor der Trockner eingeschaltet wird, werden ein oder zwei Trocknerkugeln in die Maschine gegeben. Erfahrungsberichte im Netz sprechen sich immer wieder für die Nutzung von zwei Kugeln gleichzeitig aus. Warum ist das so? Ganz einfach: Zwei prallen während des Trocknens öfter aneinander und können somit eine bessere Auflockerung der Wäsche erzielen.

Am Ende des Trocknervorgangs werden sie aus der Maschine entnommen und bis zum nächsten Trocknen sicher gelagert.

Trocknerbälle für die Waschmaschine?

Auch wenn es seltsam erscheinen mag, können Trocknerbälle tatsächlich auch als Zusatz in der Waschmaschine genutzt werden. Während die Bälle beim Trockner die Zeit zum Trocknen verringern sollen, werden sie bei der Waschmaschine eingesetzt, um Waschpulver zu sparen. Werbeversprechen sagen, dass bis zu 50 Prozent an Waschmittel gespart werden kann, wenn ein sogenannter Waschball eingesetzt wird.

Beim Waschball handelt es sich um weichem Kunststoff, der ebenfalls mit Noppen ausgestattet ist. Durch die Reibung mit der Wäsche können selbst schwierige Flecken leicht entfernt werden. Es sollte aber immer darauf geachtet werden, dass er aus Kautschuk ist. Ist er aus Wolle oder wird ein Tischtennisball in der Waschmaschine genutzt, kann es zu ungewollten Ergebnissen führen.

In der Waschmaschine sollte also nur ein Trocknerball aus weichem Kunststoff genutzt werden!

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